Katholische Pfarrei St. Peter & Paul
Markkleeberg, Böhlen, Zwenkau und Pegau


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Die Markkleeberger Kirche "St. Peter & Paul"
 
 

Eine Ansicht der Kirche von der Friedrich-Ebert-Straße.
Das Bild entstand kurz nach der Weihe am 31.03.2001. Mittlerweile ist noch der Schriftzug "Katholische Kirche St. Peter & Paul" zu sehen.

Die Eingangstür mit den Bibelsprüchen
„Löscht den Geist nicht aus“, ein Satz aus einem Paulusbrief (1. Thess, 5.19) und „Macht euch bereit“ aus dem ersten Petrusbrief (1.13).
Beides soll eine Einladung sein um den Geist Gottes wach zu halten sowie sich in Gottesdienst und Gebet auf die Begegnung mit Gott einzulassen.

Der Taufstein im Eingangsbereich. Er ist eine Schenkung der evangelischen Gemeinde Kleinpötzschau.
Ursprünglich aus einer Kirche des heutigen Tagebaugebietes stammend, war er lange Zeit unbeachtet in einem Garten abgestellt. Später gelangte er in die Kirche Kleinpötzschau, wo aber bereits ein Taufstein vorhanden ist. Vermutlich wurde unser Taufstein im 19. Jh. aus Sandstein gefertigt.

Der Kreuzweg mit seinen 14 Stationen wurde von unserer Nachbar- und Muttergemeinde St. Bonifatius Leipzig-Connewitz übereignet. Er ist ein Werk der im Februar 2001 verstorbenen Künstlerin und Ordensschwester Tisa von der Schulenburg.

Der Altar stellt Christus den Felsen, den lebendigen Stein dar. Er wurde vom Leipziger Bildhauer Markus Gläser in Steinguß gefertigt. Im Altarfuß ist ein Stein aus der Gegend des Sees Genezareth eingearbeitet sowie Reliquien der Heiligen Innozenz und Donathus enthalten. Auch der Ambo wurde in Steinguß gefertigt. Er nimmt das Bild der versteinerten Bäume auf und wurde mit kleinen figürlichen Darstellungen bereichert.

Die Marienfiguren bestehen beide aus Bronze. Die im Altarraum stehende Marienfigur stammt vom St. Peters- burger Künstler Konstantin Garapatsch, der sie einer gothischen Madonna aus der Normandie nachempfunden hat. Sie wurder unserer Gemeinde gestiftet. Im hinteren Teil der Kirche, neben dem Beichtstuhl, steht eine zweite Marienfigur, die der Gemeinde vor vielen Jahren aus Münster übereignet wurde. Beide Figuren machen deut- lich, in welch verschiedener Art Maria dargestellt werden kann.

Die hohen und schmalen Fenster bestehen aus farbigem Wasserglas.
Die geschwungenen Farbelemente sollen die Lebendigkeit und Vielfalt des Glaubens darstellen. Die Wirkung der Farben kommt besonders schön zur Geltung, wenn morgens von Osten oder abends von Westen die Sonne durch die Fenster scheint. Der Kirchenraum ist dann von einem ange- nehmen Licht durchflutet.

Die drei Glocken wurden im März 2002 geweiht und läuteten in der Osternacht, genau ein Jahr nach der Kirchweihe, das erste Mal. Die Namenspatrone sind auch die Namen von zwei der drei Glocken, die Dritte trägt den Namen Marias. Das Geläut ist auf die Töne C, Es und F gestimmt.

Die Kirche hat ca. 120 Sitzplätze im Kirchenschiff, hinzu kommen etwa 30 Plätze auf der Empore. Wenn man die Stehplätze im hinteren Bereich der Kirche einbezieht und man auf den Bänken etwas zusammenrückt, finden bis zu 200 Personen Platz in der Kirche, dann wird's allerdings eng...