Gemeinde Pegau

Nachdem die Gemeinde unter der Führung von Pfarrer Johannes Lorke, Pfarrer der Erzdiözese Breslau, keine Mühen gescheut hat, wurde durch die Gemeinde eine Grundstück gemietet und die daraufstehende Garage um- und angebaut. Dies bedeutete für die Gemeinde viele freiwillige Stunden Arbeit und ein tolles Beschaffungsgeschick für Baumaterialien, die zu DDR Zeiten ja immer sehr knapp waren. Am 15. September 1963 wurde durch den Probst Pfeiffer aus Leipzig die kirchliche Segnung gegeben. Zuvor war die Lokalie zur Pfarrvikarie St. Hedwig rückwirkend zum 1.März erhoben worden. Durch Bischof Otto Spülbeck, der zuvor am Vatikanischen Konzil teilgenommen hatte, wurde der neu geschaffenen Altar aus Rochlitzer Porphyr geweiht.

Nach fast 30jähriger intensiver Nutzung und dem nun folgenden gesellschaftlichen Wandel konnte von der Gemeinde den Pachtzins für die Zukunft nicht mehr tragen. So entschloss man sich, für die Städte Pegau und Groitzsch eine neue Kirche zu bauen. Zur Absicherung der Finanzierung wurde ein Kirchbauförderverein gebildet, der sich für die zu erbringenden Eigenmittel engagiert. Ehrenvorsitzender des Vereins ist Bischof Joachim Reinelt. Unterstützt wurde der Kirchbau auch aus den alten Bundesländern.
Am 1. Dezember 1996 war es endlich so weit: die neue Kapelle St. Hedwig wurde durch Bischof Joachim Reinelt geweiht.

Seit dem 1. Januar 2008 gehört die Gemeinde Pegau wie auch Zwenkau zur Pfarrei St. Peter und Paul Markkleeberg. Am 31.12. 2013 geht mit Pfarrer Thomas Schorcht der letzte Pfarrer in den Ruhestand. Er wird der Gemeinde aber erhalten bleiben und weiter Gottesdienste feiern.

Am 20.1.2019 wird die Gemeinde St. Hedwig Bestandteil der neu gegründeten Pfarrei „St. Bonifatius Leipzig-Süd“.